WICHTIGER HINWEIS - Bitte unbedingt zur Kenntnis nehmen !

Die Magnet-Resonanz-Tomografie (MR, MRT oder Kernspintomographie) ist ein radiologisch-diagnostisches Verfahren anhand dessen man virtuelle Schnittbilder des menschlichen Körpers anfertigen kann. Mit Hilfe eines starken Magnetfeldes (ohne Verwendung von Röntgenstrahlung) werden Signale erzeugt, die mit Hilfe eines leistungsstarken Computersystems gemessen und in Bilder umgewandelt werden. So können krankhafte Veränderungen, wie z.B. Gelenkerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Tumore, Veränderungen des Gehirns u.v.m. erkannt und durch Ihren behandelnden Arzt therapiert werden.
Zur besseren Beurteilung der erzeugten Schnittbilder, ist es in manchen Fällen notwendig, spezielle Kontrastmittel über eine Vene zu verabreichen. Über den Ablauf und die Art des Kontrastmittels werden Sie vor der Untersuchung informiert und aufgeklärt.
Von den bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT), die z.B. bei Erkrankungen des Nervensystems angewandt werden, hat sich die Magnetresonanztomografie des Schädels und der Wirbelsäule in den letzten zehn Jahren zu der Methode mit der größten diagnostischen Relevanz entwickelt. Die Magnetresonanztomografie kann außerdem zur besseren Operationsplanung dienen. Desweiteren eignet sich die Kernspintomographie zur Verlaufskontrolle während einer Behandlung oder nach abgeschlossener Therapie

MRT-Kernspintomographie
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Hinweis:
Da Metallteile, die in das starke Magnetfeld geraten, zu Verletzungen und Bildstörungen führen können, werden Sie vor der Untersuchung aufgefordert, alle metallischen oder magnetischen Gegenstände in Ihrer Kabine abzulegen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Team.

 

Spezielle klinische Indikationen

Die Magnetresonanztomografie bietet eine Vielzahl diagnostischer Einsatzmöglichkeiten zur Klärung verschiedener spezifischer Fragestellungen. Im Folgenden seien einige Beispiele genannt. Ein diagnostischer Einsatz ist möglich bei

 
• Entzündungen und Stoffwechselerkrankungen
• Schädel-Hirnverletzungen
• Erkrankungen/Verletzungen des Bewegungsapparates (Knochen, Gelenke, Sehnen, Muskeln)
• Unklaren Raumforderungen (Zysten, Tumore)
• Herz- und Blutgefäßerkrankungen
 
Ablauf einer MRT-Untersuchung

Je nach Fragestellung und Untersuchungsverfahren werden Sie in der Regel auf dem Rücken liegend (selten in Bauchlage) langsam mit dem Untersuchungstisch in das ca. 80cm lange MRT-Gerät gefahren. Die Untersuchungszeit beträgt in den meisten Fällen durchschnittlich 10 bis 30 Minuten, kann aber in Einzelfällen hiervon abweichen.
Vorteil der MRT ist einerseits die Tatsache, dass keine Röntgenstrahlung eingesetzt wird. Andererseits bringt die Verwendung eines starken Magnetfeldes (s. Link „Allgemeine Infos“) einige Besonderheiten mit sich. Zum einen werden Sie während der Untersuchung laute Klopfgeräusche hören, welche vom Gerät erzeugt werden. Damit Sie diese nicht als unangenehm empfinden, erhalten Sie von uns Ohrstöpsel oder Kopfhörer, über die Sie auch Musik hören können. Während der Untersuchung müssen Sie völlig ruhig liegen bleiben und gleichmäßig atmen, da sonst „verwackelte“ Bilder entstehen. Für Patienten, die in engen Räumen zu Unruhe oder Angst neigen, stehen verschiedene Abhilfen zur Verfügung. Diese besprechen wir gerne mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.