WICHTIGER HINWEIS - Bitte unbedingt zur Kenntnis nehmen !

Die Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) ist ein bildgebendes Verfahren. Verschiedene Körperregionen werden mit Hilfe von Ultraschallwellen dargestellt. Sie dient in vielen Bereichen zur Erstdiagnose von Erkrankungen.

Wie funktioniert die Sonografie?
Bei der Sonografie wird ein Schallkopf eingesetzt, der Ultraschallwellen aussendet. Diese werden im Körper des Patienten absorbiert oder reflektiert - je nach Gewebeart. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Wellen wieder, dient also abwechselnd als Schallsender und -empfänger.

Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Diese zweidimensionalen Bilder vermitteln eine räumliche Vorstellung von der Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe sowie der Weichteilgewebe und Gefäße.

Die besonderen Verfahren der Doppler-Sonografie und Farb-Doppler-Sonografie liefern zusätzlich Informationen über die Strömungsrichtung, -geschwindigkeit und -stärke des Blutflusses in den Gefäßen.

Wann wird die Sonografie durchgeführt?

Der Ultraschall wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Erkrankungen in vielen Bereichen eingesetzt. Beispiele sind:
  • Abdomen-Sonografie: Die Ultraschall-Untersuchung des Bauchraumes, bei der Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lymphknoten und Gefäße dargestellt werden. Erkrankungen dieser Strukturen wie beispielsweise Tumore, Zysten oder Steine lassen sich so sichtbar machen

  • Sonografie der Schilddrüse: Hier werden Zysten, Tumore und Organvergrößerungen oder- verkleinerungen sichtbar gemacht

  • Echokardiografie: dies ist die Ultraschall-Untersuchung des Herzens (Herzultraschall)

  • Untersuchung von Gefäßen, beispielsweise der Beine oder im Halsbereich, dient der Diagnose von Gefäßverengungen oder -verschlüssen

  • Gynäkologischer Ultraschall: Er zeigt Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke sowie Veränderungen in diesen Bereichen. Auch die Entwicklung einer Schwangerschaft lässt sich mittels Ultraschall überwachen

  • Ultraschall der Brust: Die Mamma-Sonografie ist eine wichtige Ergänzung der Tastuntersuchung und Mammografie. Die Struktur des Brustgewebes wird dabei mithilfe der Ultraschallwellen abgebildet. Je nach Dichte erscheinen die einzelnen Gewebe in unterschiedlichen Graustufen - von ganz weiß (Knochen) bis schwarz (Flüssigkeiten).

Wie läuft die Sonografie ab ?

Der Arzt bringt ein Gel auf den Schallkopf und die Haut auf. Es darf keine Luft dazwischen sein, sonst erhält der Arzt kein Ultraschallbild erhalten.

Durch die Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut lassen sich die gewünschten Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen betrachten.
Mögliche Komplikationen

Die Ultraschall-Untersuchung ist praktisch risikolos, weil dabei keine gefährlichen Strahlen ausgesendet werden. Auch die Untersuchung von Schwangeren ist daher möglich.