WICHTIGER HINWEIS - Bitte unbedingt zur Kenntnis nehmen !

Die Computertomografie (CT) ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen bekannten Röntgenuntersuchungen. Diese moderne Untersuchungsmethode hat sich in den letzten 15 Jahren als aussagekräftige Standarduntersuchung in der Radiologie etabliert.

Seit die CT Einzug in die diagnostische Radiologie gehalten hat, wurde sie fortlaufend Verbesserungen unterzogen. So wurden die Gerätegröße und die Untersuchungszeiten vermindert und gleichzeitig wurde die Bildqualität zunehmend verbessert.

„Komm´ ich da in die Röhre?“ So wird die CT-Untersuchung häufig von Patienten beschrieben. Dies liegt am ringförmigen Aufbau dieser Geräte. Ein CT-Gerät besteht aus einem Röntgenstrahler und einem gegenüberliegenden Sensorsystem. Röntgenstrahler und Detektoren rotieren während der Untersuchung um den Patienten. Die Röntgenstrahlen, die den Körper des Patienten durchdrungen haben, werden von den gegenüberliegenden Detektoren als veränderte Signale empfangen und einem angeschlossenen Computersystem zugeführt. Aufgrund der Rotation von Röntgenstrahler und Detektoren um den Patienten, werden Aufnahmen aus vielen unterschiedlichen Richtungen erzeugt. Mit Hilfe des Computers werden die erhaltenen Daten in Schichtbilder umgewandelt, d.h. der Radiologe kann anschließend Ihre untersuchten Organe „Schicht für Schicht“ betrachten oder 3D-Bilder rekonstruieren. Der Einsatz von Röntgen-Kontrastmitteln lässt eine höhere Bildschärfe erzielen. Bei Fragen zur Computertomografie wenden Sie sich gerne an unser Team.

 
 

CT-Untersuchung
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Klinische Indikationen

Es gibt eine Vielzahl von Gründen für eine Computertomografie. Nachfolgend einige Beispiele aus unserer Praxis:

  • Schädel-CT (CCT) Zur Suche nach Frakturen des Hirn- oder Gesichtsschädels. Bei Verdacht auf (Hirn-) Blutungen oder (Hirn-) Tumoren. Bei Verdacht auf Schlaganfall oder altersbedingten Veränderungen.

  • Notfall-CT
    Des Schädels: Bei Verdacht auf akute (Hirn-) Blutungen nach Unfall oder bei neurologischen Auffälligkeiten.
    Des Brustkorbs: Z.B. bei akuter Atemnot nach Unfall und Verdacht auf Verletzung der Lunge.
    Des Bauches/des Beckens: Zum Ausschluss von Verletzungen innerer Organe nach Unfall; Zum Ausschluss von Blut oder anderer Flüssigkeit im Bauchraum.

  • Lungen-CT Bei bestimmten Fragestellungen und zur weiteren Abklärung bei Auffälligkeiten im klassischen Röntgenbild der Lunge.

  • Skelett-CT Zur Suche nach Knochenbrüchen (auch der Wirbelsäule), Bandscheibenvorfällen, Osteoporose oder Verschleißerscheinungen.

  • Ganzkörper-CT Zur Suche nach Tumoren und Flüssigkeitsansammlungen im Brust- und Bauchraum, Zur Verlaufskontrolle bei bekannten Tumoren oder Veränderungen innerer Organe und nach Operation.

Ablauf der Untersuchung

In der Regel werden Sie auf dem Rücken liegend (zur Schmerzbehandlung auch in Bauchlage) langsam mit dem Untersuchungstisch in eine ca. 80cm große ringförmige Öffnung des CT-Gerätes gefahren. Die Untersuchungszeit beträgt in den meisten Fällen durchschnittlich 15 bis 30 Minuten, kann aber in Einzelfällen hiervon abweichen. Zur besseren Beurteilung der erzeugten Schnittbilder, ist es in manchen Fällen notwendig, spezielle Kontrastmittel über eine Vene zu verabreichen. Über die Art des Kontrastmittels werden Sie vor der Untersuchung von der/dem untersuchenden Ärztin/Arzt informiert und aufgeklärt. Da sich viele Organe (v.a. Bauchorgane) atemabhängig verschieben, ist es notwendig, dass Sie während der Untersuchung ruhig liegen und bestimmte Atemkommandos befolgen, um Bildstörungen zu vermeiden.